Der Plan dieser Reise ist es, meine Schwester mit Mann auf Fehmarn zu besuchen. Die beiden machen zur Zeit Urlaub da und wir wollen ein paar Tage mit denen zusammen verbringen. Die beiden sind mit dem Auto da und somit können wir zusammen die Insel erkunden. Außerdem haben wir schon so viel über das Ostseebad Grömitz gehört, das wir uns nun dazu entschlossen haben da auch mal hinzufahren und verbinden das gleich mit der Insel Fehmarn. Aber vorab steht noch Neustadt in Holstein auf dem Programm und deswegen fahren wir zuerst nach Pelzerhaken zum Wohnmobilstellplatz „Stellplatz Ostsee“ 54°5´20´´N/ 10°52´19´´E. Pelzerhaken ist ein Ortsteil von Neustadt in Holstein und liegt an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste in der Lübecker Bucht. Hier in Pelzerhaken finden wir einen tollen Sandstrand und eine Seebrücke vor. Bei Wind können sich Windsurfer, Surfer oder Kitesurfer hier richtig auslassen. Auch Strandsport ist hier sehr gefragt. Schön gelegen ist auch der knapp 20 Meter hohe Leuchtturm Pelzerhaken. Bekannt und kleines Highlight ist hier die Axel Prahl-Bank. Der Tatort Kommissar Frank Thiel, der hier aufgewachsen ist, hat hier seinen Lieblingsplatz. Die Bank findet ihr an der Strandpromenade. Auch wir haben Platz genommen und den Blick auf das Wasser genossen.

Wir nehmen unsere Fahrräder und fahren am Wasser entlang nach Neustadt in Holstein. Die Stadt liegt im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Sie ist auch bekannt aus der Fernsehserie Küstenwache und direkt am Hafen befindet sich das Küstenwache Studio 1. Neustadt verfügt über einen nach Süden geöffneten Naturhafen in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt. Im Norden trennt eine Straßenbrücke den Hafen vom Binnenwasser. Der Hafen war in früherer Zeit wichtig für die Viehverladung und Fischerei. Heute sind im Hafen Umschlag -, Marine – und Yachthafen Einrichtungen vorhanden. Wir sehen die eine oder andere Luxusjacht, die ruhig auf dem Wasser liegt und in der Sonne glänzt. Der Hafen ist das Aushängeschild von Neustadt. Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Bei den vielen Restaurants, Cafés und Imbissen genießen wir eine richtige maritime Atmosphäre. Wir setzen uns in nettes Lokal direkt am Wasser und genießen das Treiben hier im Hafen. Von hier aus haben wir den Blick auf die alten Speicher, den Horn´scher-, den Pagoden – und den Hoff´scher Speicher. Jetzt begeben wir uns in die Innenstadt. Auf dem Marktplatz von Neustadt begegnen wir zwei realistisch dargestellte Fischer aus Bronze in wetterfester Kleidung, wobei einer von ihnen entschlossen mit seinem Finger in eine Richtung zeigt. Das ist lustig. Das Kremper Tor ist etwas ganz Besonderes. Es ist das einzige erhaltene, mittelalterliche Stadttor in der Lübecker Bucht. Hier sehen wir auch die Blaudruckerei. Im Zeittor-Museum gibt es Geschichte zum Anfassen. Das Rathaus finden wir direkt auf dem Marktplatz. Es ist ein klassischer und stilvoller Bau. Auch die Stadtkirche ist nicht weit vom Marktplatz entfernt. Wir bummeln noch ein bisschen durch die Stadt, gehen zurück zu den Fahrrädern und nehmen den gleichen Weg am Wasser entlang zurück nach Pelzerhaken. Am Abend gehen wir noch mal am Strand spazieren. Hier hat Erholung, Ruhe und Natur noch ihren Platz.

Jetzt fahren wir nach Grömitz und sind total gespannt darauf, was uns hier erwartet. Grömitz ist eine Gemeinde in Schleswig-Holstein und erstreckt sich entlang der Lübecker Bucht. Wir entscheiden uns für den Wohnmobilstellplatz „Wohnmobilpark Achtern Diek in Grömitz“ 54°9´28´´N/10°59´24´´E weil wir bei der Größe mit Sicherheit noch einen Platz bekommen. Und tatsächliche, um diese Jahreszeit gibt es noch genug freie Plätze. Obwohl wir lieber kleine Plätze mögen ist das hier für zwei Nächte okay. Wir starten mit unserer Besichtigungstour und gehen zuerst zur Seebrücke. Ein ganz beliebter Treffpunkt scheint der Seebrückenvorplatz zu sein, denn hier finden wir ein reges Treiben vor. Wir gehen auf die 4oo Meter langen Seebrücke mit zwei Plattformen bis zum Ende und haben von hier aus einen Blick auf den 8 Kilometer langen Sandstrand und auf das weite, blaue Meer. Die Sonne scheint uns ins Gesicht und wir genießen die Wärme und die Ruhe. Wer Lust hat, kann sich in einer Tauchgondel die Unterwasserwelt ansehen. Wir gehen zurück und begeben uns auf die 3 Kilometer langen Flaniermeile. Da wir auch zum Jachthafen und zur Steilküste wollen biegen wir erst einmal links ab. Wir sehen vor uns eine ganz schön große und schöne Hafenanlage mit der maritimen Erlebnispromenade, die sich durch den Jachthafen schlängelt. Wir gehen bis zur Hafeneinfahrt und haben so noch mal einen schönen Blick auf die Jachten und der Umgebung. Von hier aus sehen wir auch die Steilküste. Da begeben wir uns jetzt hin. Der Anfang der Steilküste ist der Beginn eines Wanderweges. Hier beginnt der Naturstrand umgeben von Bäumen, dem Meer und es ist sehr ruhig. Es geht zurück und entlang der Meile gibt es schön gestaltete Gärten und Ruhezonen. Außerdem entdecken wir mehr als 20 Kunstwerke. Kleine Läden, Boutiquen, Restaurants und Cafés reihen sich hier an der Promenade aneinander. Mir gefällt der Palmenstrand. Mal was anderes. Es gibt auch ein paar begehrte Fotomotive. Zum einen der Schriftzug I love Grömitz, den schönen alten Badekarren am Strandhaus und die Strandschaukel. Am Dünenpark angekommen suchen wir uns ein nettes Plätzchen mit Blick auf das Wasser und entdecken die kleine Seebrücke. Wir beobachten das Treiben am Dünenpark und merken gar nicht wie die Zeit vergeht. Natürlich ist auch für uns das 50 Meter hohe La Noria Riesenrad mit seinen 36 geschlossenen Gondeln nicht zu übersehen. Wir gehen am Strand zurück zu unserem Platz und lassen den Abend langsam ausklingen. Grömitz hat schon einen gewissen Charme und Reiz, aber für uns zu überlaufen.

Da ich weiß, das in dem Ort Kellenhusen Teile von zwei Krimis aus der Reihe Nordholm Filme mit Heino Ferch gedreht wurde, steht dieser Ort mit auf unserem Plan. Die Strandpromenade und die Seebrücke sind Kulisse für den fiktiven Küstenort Nordholm. Das werden wir uns jetzt ansehen. Kellenhusen ist ein Ostseeheilbad und auch Gemeinde in Schleswig-Holstein. Wir fahren mir den Fahrrädern am Wasser entlang und stellen unsere Räder in der Nähe der Seebrücke ab. Die 305 Meter lange Seebrücke ist das Wahrzeichen von Kellenhusen und in drei Themeninseln eingeteilt. Am Ende befindet sich der überdachte Brückenkopf mit seiner Aussichtsplattform. Das Dach wird von unterschiedlichen farbigen Säulen getragen. Das macht das Ganze interessant. Auch hier haben wir eine herrliche Aussicht und genug Möglichkeiten etwas zu Entspannen. Diese Seebrücke ist ein echter Hingucker aus Stahl, Beton und Holz. Es geht zurück und am Eingang in die Promenade fällt uns ein Fischerdenkmal auf. Ein Mann steht in seinem Boot und sieht zum Meer hinaus. Entlang der Promenade begegnen wir zwei Fischstatuen, große Findlinge, kleine Wasserläufe und natürlich einige Cafés und Restaurants für das leibliche Wohl. Der schöne feinsandige Sandstrand ist flach abfallend, 50 Meter breit und erstreckt sich über zwei Kilometer. Nicht weit entfernt steht der unter Denkmalschutz stehende 30 Meter hohe Leuchtturm Dahmeshöved auch Licht der Freiheit genannt. Zur DDR Zeit diente er vielen Flüchtlingen als Orientierungspunkt bei der Flucht. Wir genießen an der Promenade noch ein leckeres Fischbrötchen und machen uns langsam wieder auf zum Platz zurück. Kellenhusen überzeugt uns mit seinem maritimem Flair, liebevollen Details und seinem Küstencharme mehr als Grömitz. Für uns eher ein Ort, an den wir gerne zurückkehren. Vor allem nicht so überlaufen.

Weiter geht es zur Insel Fehmarn. Fehmarn ist eine Ostseeinsel in Schleswig-Holstein und liegt zwischen der Kieler Bucht im Westen und der Mecklenburger Bucht im Osten in der Ostsee. Die Insel ist 8 Kilometer lang, ca. 800 Meter breit und die dritt größte in Deutschland. Verbunden ist die Insel durch die Fehmarnsundbrücke. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt. Damit wir in der Nähe der Ferienwohnung meiner Schwester sind, haben wir uns für den Wohnmobilstellplatz „Camping Südstrand“ 54°24´47´´N/11°14´59´´E entschieden und bleiben ein paar Tage, um die Insel ein bisschen zu erkunden. Wir bekommen einen schönen Platz nah am Strand mit Blick auf ein Teil der Fehmarnsundbrücke, über die wir auf die Insel gefahren sind. Das Wetter ist leicht sonnig mit einer leichten Brise Wind und somit unternehmen wir noch einen Spaziergang am Strand. Am Abend erleben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne, wir nehmen die Fahrräder und los geht es. In 10 Minuten sind wir bei meiner Schwester und starten von hier aus unsere Besichtigungstouren. Fehmarn gehört zu den sonnen reichsten und Wetter beständigsten Zielen. Als erstes wollen wir zum Erlebnishafen Burgstaaken. Burgstaaken ist eine Straße, die den Yachthafen mit dem Burger Binnensee verbindet. Hier ist die Anlegestelle für viele Yachten und Kutter. Hier starten die Ausflugsschiffe und läuft die Fischfangflotte aus. Nach guten Fang kann man den Fisch auch direkt vom Kutter kaufen. Am Ende vom Hafen liegt das ausgemusterte U-Boot der alten U11auf dem Trockenen und gleich daneben befindet sich das Museum der deutschen U-Boot -Flotte. Einmal durch ein U-Boot gehen. Wir holen uns Tickets und sehen uns zuerst das Museum an. Jetzt geht es ins U-Boot und stellen schnell fest, wir eng hier drinnen alles ist. Die mussten ganz schön eng zusammen leben und arbeiten. Sehr interessant das Innere vom U-Boot, aber auch die Ausstellung beinhaltet sehr viele Informationen. Wir sehen uns auch noch Seenotrettungsboot und das Denkmal an den ersten Schleswig-Holsteinischen Krieg an, bevor wir uns weiter auf den Weg nach Burg machen.

Burg erreichten wir nach kurzer Zeit und gehen auf Erkundungstour. Burg ist auf der Insel der größte Ort und auch gleichzeitig die Inselhauptstadt. Die Burger Altstadt mit ihren kleinen kopfsteingepflasterten Gassen, den Marktplatz mit kleinen Cafés, Restaurants und den alten Fachwerkhäusern ist sehr sehenswert. Da ist die alte St. Nikolai Kirche als Stadtmittelpunkt, das Rathaus mit seiner roten Backsteinfassade mit trutzigen Türmchen und zahlreiche Geschäfte in alten Backsteinhäusern. Der alte Ortskern ist sehr einladend. Im ältesten Haus der Insel, dem ehemaligen Pastoren-Witwen Haus befindet sich das Museum mit informativen Exponaten vom Leben auf der Insel und vieles mehr. Wir haben Glück, denn heute ist auf dem Marktplatz der Wochenmarkt. Ich liebe Wochenmärkte. Da decken wir uns noch mit frischen Lebensmittel ein. Nachdem wir den Rundgang in der Altstadt beendet haben, kehren wir in ein Eiscafé ein und genießen noch ein bisschen das besondere Flair von Burg. Es macht immer wieder Spaß das bunte Treiben in einer Stadt zu beobachten.

Wir haben gelesen, das es hier auf Fehmarn ein Meereszentrum gibt. Es gehört mit zu den größten Aquarien Europas. Das sehen wir uns mal an. Wir finden hier Lagunen, einen begehbaren Unterwassertunnel und ein ganz schön großes Ozeanaquarium mit über 35 Einzelaquarien vor. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Haien, Muränen, Korallen, Muscheln, tropische Fischen. Außerdem gibt es noch viele andere Meeresbewohner, die sich hier tummeln. Immer wieder interessant diese Tiere aus unmittelbarer Nähe kennenzulernen.

Wenn wir schon bei Tieren sind, besuchen wir auch den Schmetterlings Park. Es ist der drittgrößte Park in Deutschland mit bis zu 1000 Faltern. Wir kommen in die Halle und schon sind sie auch schon da. Kleine, große und so bunte Schmetterlinge die hier durch die Halle flattern. Ich wusste gar nicht, das es so viele verschiedene Arten gibt. Beim genaueren hinsehen, entdecken wir sogar Leguane, Schildkröten, Fische und Vögel. Besonders gefällt uns der Raum, in dem wir die Schmetterlinge bei ihrer Entwicklung vom Ei bis zum Schmetterling beobachten können. Es wurden sogar fertig entwickelte Schmetterlinge frei gelassen. Der Besuch ist schon ein besonderes Ereignis. Es hat uns sehr gut gefallen.

Am Burger Binnensee ist der Yachthafen von Burgtiefe. Wir gehen an der Promenade noch ein wenig spazieren und entdecken den frei zugänglichen Aussichtsturm „Utkieker“ mit seinen 72 Stufen zur Aussichtsplattform. Von hier oben aus haben wir einen einmaligen 360-Grad-Blick über Burgtiefe, den Yachthafen, den Burger Binnensee und die Ostsee.

Ich habe von schönen Sandstrand am Wulfener Hals gehört und so führte uns der Weg nach Wulfen. Die kleine Ortschaft Wulfen liegt zwischen dem Burger Binnensee und der Ostsee. Es gibt dort den Strand am auslaufenden Steilufer und den Strand Wulfener Hals. Schnell sind wir da und gehen gleich ans Wasser. Wir sitzen hier im Sand, schauen ins Grüne, auf den Sand und auf das Wasser. Viel Natur und jede Menge Windsurfer die über das stille Wasser gleiten. Eine lockere Atmosphäre und Idylle runden das Bild des schönen Strandes ab. Das ist Urlaub. Danach sind wir noch zur Steilküste gegangen. Der Weg dahin ist schon eine kleine Herausforderung, aber es hat sich gelohnt. Von hier oben können wir einen tollen Ausblick genießen. Egal ob auf der Klippe oder am Fuß der Steilküste. Für ausgedehnte Sparziergänge ist dieser Strand in der weiten Bucht ideal. Außerdem können wir hier sehr viele Uferschwalben in den Klippen beobachten.

Da wir noch mal Schweden wollen, fahren wir in den Norden der Insel zu dem bekannten Fährhafen Puttgarden. Von hier aus fahren die Fährschiffe nach Rødbyhavn zur dänischen Insel Lolland. Wir sehen an der Zufahrt an einem Hotel drei Piraten in drei Meter Höhe und überlegen welche Bedeutung die wohl haben könnten. Kommen aber auf keinen Nenner. Ansehen kann man sich hier die Peter-Pauls-Kapelle. Sie war die erste Kapelle auf Fehmarn und genießt somit historisch einen besonderen Stellenwert. Nach einiger Zeit entscheiden wir uns dazu unweit zum Niobe-Denkmal zu fahren. Das Niobe-Denkmal an der Nordküste Fehmarns erinnert an den Untergang des Segelschulschiffs Niobe im Jahr 1932. Ein meterhoher Mast, ein Gedenkstein und eine Bronzetafel erzählen die Geschichte eines Unglücks, das 69 Menschen das Leben kostete und bis heute als Mahnmal dient. Dieses Denkmal liegt in dem Naturschutzgebiet Grüner Brink. Dieses erstreckt sich 2,5 Kilometer längs der Küste und 150 Meter bis zur Küste. Nach dem wir uns das Denkmal angesehen haben, sind wir am Strand entlang wieder zurück. Da lag es dann vor uns, ein ziemlich großes Fischskelett. Was diesem Tier wohl widerfahren ist?

Für uns geht es weiter nach Altenteil an den Strand. Hier unternehmen wir noch einen schönen Spaziergang am Strand und können die Fähren beim hin-und herfahren sehen.

Ihr kennt ja bestimmt die ARD-Krimiserie Nord bei Nordwest. Ein Teil der Serie wird in dem schönen Hafenort Orth gedreht und dafür verwandelt sich Orth in den fiktiven Ort Schwanitz. Orth liegt an der Südwestseite der Insel und grenzt an der Orther Bucht unweit der Hafensiedlung. Die Dreharbeiten beginnen, wenn am Hafenmeister-Häuschen das Schild durch Schwanitz ausgetauscht wird und das Boot von Polizist Hauke wieder im Wasser liegt. Das wissen mittlerweile alle. Der schöne Ort ist von drei Seiten vom Wasser umgeben und bei allen Wassersportlern sehr beliebt. Ein großer Speicherbau erinnert an die Zeit vom Getreideumschlag. Außerdem gibt es tolle Rad- und Wanderwege zu den beliebtesten Attraktionen in der Umgebung. Über dem Deichweg ist der Flügger Leuchtturm erreichbar und der Flügger Strand. Etwas weiter steht das Highlight, der Jimi-Hendrix-Gedächnisstein, der an den letzten Auftritt beim Love and Peace Festival erinnert. Wir spazieren an der Hafenmole entlang und sehen das Denkmal vom Kaiser Wilhelm I, eine weiß gefasste Terrakottabüste auf einem Obelisken. Wir gehen zur anderen Seite des Hafens und sehen einen kleinen Leuchtturm und einen ganz schön großen Stein mit Willkommensgruß hier stehen. In diesem gemütlichen und beschaulichen Dorf lassen wir uns gerne in ein Café mit Blick auf Wasser einladen.

Am Nordostufer liegt das kleine charmante Fischer-und Hafendorf Lemkenhafen. Hier kann man die Fischer beobachten, wie sie ihre Boote beladen und auf die See hinaus fahren. Wir riechen förmlichen den Duft vom frischen Fisch. Ruhe und Entspannung wird hier in der schönen Natur groß geschrieben. Lemkenhafen ist aber auch ein beliebtes Ziel für alle Wassersportler. Schon von weitem sehen wir die mächtigen Segel einer Mühle. Vom Hafen aus spazieren wir zu der Segelwindmühle im Mühlenmuseum von Lemkenhafen. Es gibt zwei angebaute Speicherräume in denen aus fehmarnschen Landwirtschaft gebrauchte Geräte, Hausradgegenstände oder auch Dorfbilder gezeigt werden. In der Mühle begeben wir uns auf eine Reise in die Geschichte der Müller und zahlreiche Ausstellungsstücke begleiten uns durch die Vergangenheit bis hin zum Ende der fehmarnschen Windmüllerei. Wir bekommen noch eine nette Erklärung über die Funktion der Mühle und anschließend gönnen wir uns eine leckere Waffel mit Eis die gleich nebenan aus einem zum Café umgebauten Bauwagen serviert wird.

Wenn der Trubel langsam abklingt und sich Strände, Deiche und Radwege leeren, ist das der perfekte Zeitpunkt, um die Ruhe und Weite der Insel auf sich wirken zu lassen. Genießt die beeindruckende Natur in Form von atemberaubenden Sonnen Auf-und Untergängen, lasst euch an stürmischen Tagen mal so richtig durch pusten oder ladet in der strahlenden Herbstsonne eure Akkus wieder auf. Bei jeden Wetter könnt ihr die Insel bei langen Spaziergängen oder ausgiebigen Radtouren aktiv erkunden. Viel Spaß!!